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dieGruenen am 28. Januar 2008


6 Kommentare

zu “Kommentare”

  1. stefanKretschmannam 16. Januar 2010 um 13:49 Uhr

    hallo Leute,
    danke erstmal im Namen der gequälten Tiere.
    Stell die einfach vor Du würdest in einer Telefonzelle großwerden.
    Trinken, essen, schlafen und koten.
    Immer in der gleichen Zelle. Da wird klar wo Krankheiten wie BSE
    schweinepest oder eben Vogelgrippe herrühren.
    Diesen Protest unterstütze ich. Laut auf meiner Site.

    Friede über alle Grenzen
    raumbruder

  2. dieGruenenam 17. Oktober 2009 um 20:59 Uhr

    Heute sind in den Nürnberger Nachrichten zwei Leserbriefe veröffentlicht, zu welchen wir gerne Stellung nehmen möchten:

    Eine Bewohnerin aus Kirchrimbach wundert sich in Sachen Hähnchenmaststall Unterrimbach über die starke Medienpräsenz vor dem Verhandlungstermin und vermutet gar eine “geplante Aktion”, die dahinter stecken könnte.

    Wir Grüne Burghaslach können ihr versichern, keinen Medienrummel inszeniert zu haben. Nichtsdestotrotz freuen wir uns ungemein über das rege Interesse. Gerne begründen wir dies auch - übrigens ganz ohne Deckmantel und Tarnkappe, sondern als Grüne:

    In der konventionellen Hühnermast ist eine Besatzdichte von bis zu 25 Tieren pro Quadratmeter erlaubt. Den Masthühnern wird somit weniger Platz zugestanden als Legehennen in der Käfighaltung. Kranke und verkrüppelte Tiere prägen das Bild, denn bei Masthühnern handelt es sich um eine auf schnellen Fleischansatz gezüchtete Rasse. Herz, Lunge und Bewegungsapparat halten diesen Belastungen nicht stand, sodass 5-8% der Tiere noch vor Mastende qualvoll sterben. Ob man unter Kenntnis dieser Umstände tatsächlich sein Grillhähnchen genießen kann, wie der Kirchrimbacher Landwirt im zweiten Leserbrief glaubt, bezweifeln wir. Dennoch wünschen wir ihm guten Appetit.

    Wenn ein Betrieb pro Jahr 7 Durchläufe à 39.900 Hühnchen mästet, entspricht dies jährlich 279.300 Tieren, wobei rund 22.000 Kadaver anfallen. Zum Vergleich: Die Neuland-Richtlinie zur biologischen Haltung von Mastgeflügel erlaubt eine Jahresproduktion von 30.000 Hähnchen.

    Unverständlich ist, dass die Bewohner der Steigerwaldregion für solch eine Anlage Teile ihres Landschaftsschutzgebietes opfern sollen. Denn der im Bau befindliche Stall liegt in der Schutzzone des Naturparks Steigerwald. Nach § 6 der Naturpark-Verordnung sind „insbesondere alle Handlungen, die geeignet sind, die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts, das Landschaftsbild, den Naturgenuss oder den Zugang zur freien Natur zu beeinträchtigen“ verboten.

    Zusätzliche Belastungen durch Ammoniak- und Stickstoffeinträge spielen trotz anstehender Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinien, die eine Verschlechterung der Fließgewässer verbieten, keine Rolle. Dass der Grundwasserkörper der Region ohnehin vorbelastet ist, interessiert im Genehmigungsverfahren nicht. Ebenso wird der Einbau von Feinstaubfilteranlagen für nicht notwendig erachtet.

    Aus all diesen Gründen sind wir gegen den Hähnchenmaststall. Logischerweise richten sich unsere Argumente gegen den Betrieb des Stalles, wobei wir sehr wohl zwischen Betrieb und Betreiber unterscheiden. Wir können uns jedenfalls nicht erinnern, wann wir die Bauherren persönlich angegangen sein sollen. Und ja, wir setzen unsere „geballte Energie“ für den Erhalt unserer Landschaft ein. Denn schützenswertes Gemeingut sollte über den wirtschaftlichen Interessen von Wiesenhof und deren Lohnmästern stehen.

    Wie die Schreiberin des Leserbriefes prangern auch wir den Umgang mit Bürgern in dieser Angelegenheit an. Niemand aus der Bevölkerung wurde gefragt, ob er mit diesem Stall im Blickfeld, mit all den Geruchsbelästigungen, den zu erwartenden Grundstückswertminderungen und einem erhöhten nächtlichen Lkw-Aufkommen leben möchte. Wahrscheinlich meinte sie dies mit “Tyrannei im Rimbachgrund”. Oder wollte die Verfasserin tatsächlich Grüne und LBV diskreditieren?

    Vielleicht aber wunderte sich die Schreiberin auch nur, dass wir gegen den geplanten Legehennenaufzuchtstall in Gleißenberg nicht vorgehen.

    Nun, auch in diesem Fall handelt es sich um eine Massentierzucht, die wir grundsätzlich ablehnen. Allerdings haben Legehennen als Nutztiere mit statistischen 1 1/2 Jahren eine deutlich höhere Lebenserwartung als Masthähnchen. Gehen wir davon aus, dass der Markt nur gesunde Tiere abnimmt und der Landwirt den örtlichen Eierbetrieb, der zwischenzeitlich weitestgehend auf Freilandhaltung umgestellt wurde, beliefert, so hoffen wir zumindest nicht von einer Qualzucht ausgehen zu müssen.

    Nichtsdestotrotz bleibt auch hier das Problem der Ammoniak- und Stickstoffeinträge in den Naturhaushalt.

  3. dieGruenenam 5. August 2009 um 12:08 Uhr

    Uns erreichte ein Leserbrief, der - aus Platzgründen in gekürzter Form - am 30.07.2009 in der FLZ zu lesen war.

    Zum Hintergrund: Die FLZ berichtete am 24.07.2009 unter dem Titel “Knapp an rostigem Nagel vorbei”, dass ein kleiner Junge während des Spielens am Oberrimbacher Spielplatz mit einem Bein durch ein morsches Brett eines Spielgerätes gebrochen war und sich leicht verletzt hatte.

    Traurig genug, zeigt es doch, dass die Gemeinde augenscheinlich ihrer Verkehrssicherungspflicht nicht im notwendigen Umfang nach- gekommen war.

    Die ungepflegten Spielplätze im Gemeindegebiet werden häufiger kritisiert, wie auch unsere SPD-Kollegen während ihrer Wahlkampf- Tour öfters hören mussten (vgl. z.B. http://www.spd-burghaslach.de/index.php?mod=content&menu=60200&page_id=9206).

    Tatsächlich kaum nachvollziehbar ist jedoch, dass für vergammelte Spielgeräte die gescheiterte Anordnung der Dorferneuerung mitver- antwortlich sein soll.

    Aus diesem Grunde kommen wir dem Wunsch des Mitbürgers gerne nach und veröffentlichen seinen aussagekräftigen Leserbrief in der Langform:

    “Im März 2009 stellte das bayerische Verwaltungsgericht höchst- richterlich fest, dass die Anordnung der Dorferneuerung im Rimbach- grund aus verschiedensten Gründen unrechtens war und stoppte selbige.

    Im Juli nun nutzte ein fünfjähriger Junge ein Spielgerät des Ober- rimbacher Spielplatzes und verletzte sich leicht, weil offensichtlich Holzteile durchgemorscht waren. Dies führte zu einer berechtigten Beschwerde der Eltern, worauf hin die kaputten Spielgeräte unver- züglich demontiert wurden, um weitere Unfälle zu vermeiden.

    Ein fünfjähriger Junge, der laut Statistik etwa 20 kg schwer sein dürfte, bringt armdicke Bohlen zum Bersten und ein Grund hierfür soll die gerichtlich gestoppte Dorferneuerung sein?

    Der geneigte Leser muss schon etwas überlegen, was denn die zwei Szenarien miteinander zu tun haben und weshalb im besagten Zei- tungsartikel ein Zusammenhang hergestellt wurde.

    Doch dann versteht er: In beiden Fällen haben wir es mit Unver- mögen zu tun. Unvermögen der jeweils amtierenden Bürgermeister, Gesetze und Vorschriften ordnungsgemäß anzuwenden.

    Das Unvermögen in Sachen Dorferneuerung hat das Gericht fest- gestellt.

    Was Spielplätze betrifft, so fordert die einschlägige DIN-Norm „zusätzlich zur einmaligen Überprüfung bei der Abnahme des Spielplatzes eine tägliche (mindestens jedoch wöchentliche) Sichtüberprüfung und alle 1-3 Monate eine Überprüfung auf Funktion und Standfestigkeit. Das kann anhand einer Checkliste selbst durchgeführt werden. Kontinuierliche Prüfungen sollten unbedingt schriftlich festgehalten werden. Mangelhafte Elemente müssen entweder sofort beseitigt oder repariert werden.“ sowie „eine jährliche Inspektion, am besten vor der Spielsaison. Diese kann aber nur von einem Fachmann durchgeführt werden.“

    Sind wir dankbar, dass sich der Junge nicht ernsthaft verletzt hat.

    Und Bürgermeister Wehr sollte vielleicht darüber nachdenken, wie er die gesparten 200.000 € sinnvoll investieren könnte. Das Geld reicht sicherlich für einen traumhaften Spielplatz und eine Sicherheits- unterweisung seiner Bauhofmitarbeiter.”

  4. dieGruenenam 18. Juli 2008 um 11:40 Uhr

    BUNTE VIELFALT STATT BRAUNE EINFALT

    Wie uns von Verantwortlichen des Bündnisses gegen Rechts mitgeteilt wurde, findet am Samstag, den 26.07.2008, in Uffenheim ein BUNTES FEST DER DEMOKRATIE statt.

    Gerne leiten wir die Informationen an die Burghaslacher Bürger weiter und hoffen, dass einige den Weg nach Uffenheim finden werden.

    Hier ein Auszug der Mitteilung:

    “Am Samstag, den 26.07.08 wollen wir uns, wenn wir schon von der Stadt Uffenheim offiziell nicht eingeladen werden,von 10.00 bis 13.00 Uhr “selbst nach Uffenheim einladen”! Wir laden alle Bürger Uffenheims und der Umgebung zu einem bunten, fröhlichen Fest der Demokratie an dem Platz zwischen dem Gerlach-von-Hohenlohe-Stift und der Kirche ein! Wir hoffen, möglichst viele Musiker, Zauberer, Clowns, Trommler und sonstige fröhliche Akteure begrüßen zu können. Auch für die Kinder werden wir Aktionen anbieten. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit sich mit Material und im Gespräch über die rechten Umtriebe informieren zu können! Wir würden uns natürlich auch freuen, wenn möglichst Bürger, Mandatsträger oder Funktionäre aus Uffenheim und Umgebung mit ihrem Besuch ein Zeichen dafür setzen, dass Uffenheim weltoffen und bunt ist! Vielleicht ist die offizielle Sichtweise der Uffenheimer Stadtspitze doch nicht repräsentativ für die Uffenheimer!”

  5. R. Schmitzam 3. Juli 2008 um 9:10 Uhr

    Habe den Eindruck, dass der neue Bürgermeister, genau wie der alte, die Vogel-Strauß-Politik betreibt (Kopf in den Sand und nichts sehen), anders kann ich mir die Ignoranz nicht vorstellen, wie er mit der NPD-Veranstaltung in Burghaslach am 28.06.2008 umgegangen ist.
    Die eigenen Gemeinderäte über die NPD-Veranstaltung nicht zu informieren (oder wesentlich zu spät) ist schon ein starkes Stück, so kann leicht der Eindruck entstehen, dass die Gemeinde Burghaslach die NPD toleriert, oder????
    Es bleibt zu wünschen, dass Herr Bürgermeister Wehr hier in Zukunft umdenkt!?

    Anmerkung Webmaster:

    Diesbezüglich verweisen wir auf den FLZ-Bericht des heutigen Tages “Protest gegen Neonazi-Stand”. Dort steht zu lesen, Herr Wehr habe bis gestern (Mittwoch, 02.07.2008) den Offenen Brief unseres Ortsverbandes (noch) nicht erhalten. Definitiv lag dieser aber bereits am Vortag lange vor Dienstbeginn im Briefkasten der Gemeinde. Und dass die Angestellten ihre Post nicht bearbeiten oder nicht weiterleiten, mögen wir nun auch nicht glauben. Von daher liegt eine Vogel-Strauß-Politik tatsächlich nahe.

    Der Brief ist übrigens auf dieser Homepage veröffentlicht und jeder der möchte, kann diesen mitunterzeichnen, um sich namentlich von der menschenverachtenden Politik der NPD zu distanzieren und ein deutliches Zeichen gegen Rechtsradikalismus zu setzen.

  6. Sepp Dürram 1. Februar 2008 um 11:20 Uhr

    Herzlichen Glückwunsch!
    Eine wirklich schöne, frische, grüne Homepage, die auf den ersten Blick Aufbruch signalisiert: hier passiert was. Und man will gleich mitmachen!
    Ihr seid nicht allein: Überall im Land engagieren sich bei uns neue Leute mit frischem Schwung, so dass wir Grünen uns auf dieses Wahljahr wirklich freuen dürfen.
    Ich wünsche Euch, dass Euch das Wahlergebnis am 2. März noch weiter Auftrieb gibt!
    Denn dieses Land braucht uns Grüne, braucht dringend neue Ideen und frische Impulse. Und etwas bewegen, das macht außerdem Freude!
    Herzliche Grüße
    Sepp Dürr, Fraktionsvorsitzender
    Die Grünen im Bayerischen Landtag

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